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Praxis Friedrich Dewies

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Krankengymnastik und weitere Therapien

Wir bringen Bewegung in Ihr Leben!

Physiotherapie / Krankengymnastik

... ist ein Heilverfahren durch Einsatz von passiver (das heißt durch den Therapeuten durchgeführte) und aktiver Bewegung des Menschen zur Prävention, Therapie und Rehabilitation von gesundheitlichen Beschwerden und Schädigungen, die durch Alterungsprozesse, Verletzungen und Krankheit entstanden sind. Sie wird unterstützt durch Maßnahmen der physikalischen Therapie.

„Eine Vielzahl von Techniken steht dem Physiotherapeuten zur Verfügung, um bei Bewegungseinschränkungen mit und ohne Schmerzsymptomatik durch gezielten Einsatz von mobilisierenden Griffen und Übungen die Gelenkmechanik positiv zu beeinflussen. Dabei wird nicht nur die Bewegung eines Gelenkes, sondern auch die vielen an einer Bewegung beteiligten Weichteilstrukturen behandelt. Die physikalischen Maßnahmen sind in erster Linie Wärme- und Kältetherapien sowie Elektro-, Ultraschall-, Laserstimulation.

Die vielfältigen Möglichkeiten zur Gewebe- insbesondere der Muskelstimulation gibt dem Patienten die Möglichkeit, selbstständig in Eigenarbeit das Ergebnis zu verbessern.“

Krankengymnastik auf neurophysiologischer Basis für Kinder und Erwachsene

Bei Entwicklungsverzögerung im Kindesalter und neurologischen Ausfällen auch im Alter kann der Physiotherapeut durch gezielte Stimulation von Nervenbahnen verlorene oder noch nicht erworbene Fähigkeiten provozieren, um eine bessere Bewältigung der im Alltag notwendigen funktionellen Prozesse zu erreichen. Bei Schlaganfallpatienten kann z. b. auch viele Jahren nach Eintritt der Krankheit häufig noch eine erhebliche Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden. Hier herrscht leider vielfach der Irrtum vor, dass nach 2 Jahren der Patient „austherapiert" sei. Dies ist falsch. Das gleiche gilt für Morbus Parkinson und Multipler Sklerose, die leider noch nicht ursächlich geheilt werden können, deren Fortschritt jedoch durch gezielte Physiotherapie verzögert werden kann.

Manuelle Therapie

bewirkt die Mobilisierung von Gelenk- und gelenknahen Strukturen, die durch Fehlhaltung und/oder unphysiologischem Verhalten in ihrer Funktion beeinträchtigt sind. Wird auch gelegentlich als "blockiertes Gelenk" bezeichnet. Im Anschluss an eine Mobilisation sollte unbedingt eine durch den Therapeuten angeleitete muskuläre Stabilisation erfolgen.

Extensionen am Schlingentisch

Hierbei wird der Patient durch gezielt angebrachte Schlingen von der Schwerkraft weitgehend entlastet, so daß sich in einer Schonhaltung verkrampfte Muskulatur (z. B. bei einem Bandscheibenvorfall oder Ischialgie) lösen kann und wieder in die Lage versetzt wird, physiologisch, d.h. normal zu arbeiten.
Sie eignen sich hervorragend zur Entlastung der Bandscheiben im gesamten Wirbelsäulenbereich. Durch angepassten Zug in exakt dem Beschwerdebild angepasster Aufhängung werden die Bandscheibe und die gelenknahen Strukturen der Wirbelsäule entlastet. Besonders gut geeignet bei akuter Schmerz-Symptomatik. Anschließend erfolgt in der aktiven Phase eine muskuläre Stabilisation, um das gewonnene Ergebnis zu festigen.

Atemtherapie

Ob chronische Bronchitis, Asthma, Cystische Fibrose (Mucoviscidose) oder eine Lungenentzündung: Bei allen sekretproduzierenden Erkrankungen der Atemwege ist die "Autogene Drainage" die Therapie der Wahl. Hier lernt der Patient, wie das (oft eitrige) Sekret in der Lunge auf schonende Weise eliminiert werden kann, ohne dass durch ständiges, unproduktives Husten die Atemwege noch mehr gereizt und auch zerstört werden. Neben der antibiotischen Therapie das wichtigste therapeutische Element im Kampf gegen die lungenzerstörenden chronischen Atemwegserkrankungen.

Funktionsweise der „Autogenen Drainage“

Einfach formuliert kann man diese Form der Atemtherapie auch mit „Lungenputzen" umschreiben. Entscheidend bei dieser Therapie ist die Erkenntnis, dass sich Sekret irgendwo in den Atemwegen befindet und nicht nach oben in den Rachen transportiert werden kann. Transportmedium ist die Ausatemluft, die aber erst einmal beim Einatmen hinter das Sekret gebracht werden muss. Da bei chronischen Lungenerkrankungen die Bronchialwege oft sehr labil sind und zum zusammenbrechen (kollabieren) neigen wie ein Strohhalm, der zu fest zusammengedrückt wird, lernt der Patient, gezielt einzuatmen und mit Hilfe von Lagerungen/Hilfsmitteln wie Lippenbremse, PEP-Systemen und Körperwahrnehmungsübungen die Ausatemluft so einzusetzen, daß das Sekret immer weiter nach oben Richtung Kehlkopf gebracht wird und dann ohne viel Ausatemdruck abgehustet werden kann. Bei Windgeschwindigkeiten von 600-800 km/h bei starken Hustenattacken kann man sich gut vorstellen, was das dünne Bronchialgewebe aushalten muß. Um das Kollabieren des Bronchialgewebes, der zunehmenden Infektionsgefahr und den damit einhergehenden Gewebsveränderungen, die die luftleitenden Wege immer empfindlicher machen, zu vermeiden, ist das Erlernen einer Atmung, die die Atemwege schont, unbedingt erforderlich.“
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KONTAKT:

Praxis Friedrich Dewies
Wilhelm-Strater-Straße 10
41236 Mönchengladbach-Rheydt
Tel./Fax: 0 21 66 / 4 91 91

ÖFFNUNGSZEITEN:

Mo. – Fr. 8.00 bis 18.00 Uhr
Termine nach Vereinbarung

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